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Melilla ist neben Ceuta eine weitere autonome spanische Stadt auf dem politischen Gebiet in Marokko. Obwohl es auf dem afrikanischen Kontinent liegt, leben in der 65.000 Menschen zählenden Stadt fast nur Spanier, aber auch Moslems, Juden und andere Glaubensrichtungen trifft man hier. Auf der Halbinsel Guelaia gelegen hinterläßt die der Provinz Málaga zugeordnete Stadt Melilla den Eindruck als befinde man sich in Andalusien. Kleine Gässchen, breite Plätze, Orangenplätze und entspanntes Leben erinnern an den Süden Spaniens. Melilla wurde wie Ceuta erst von den Phöniziern gegründet, von den Karthagern bewohnt und von den Römern erobert. Im 8. Jahrhundert wurde sie dann von den Arabern zerstört und später wiederaufgebaut. Ende des 15. Jahrhundert wurde es dann von den Spaniern erobert. Die Stadt ist wie Ceuta seit vielen Jahren Streitobjekt zwischen Marokko und Spanien. Haupteinnahmequelle ist der Fischfang- und verarbeitung unde der Schiffbau. Dennoch kann sich die Stadt nur schwer finanzieren. Es ist auf die finanzielle Stütze der EU und Spaniens angewiesen. Die Stadt ist von einem großen Wall umschlossen und war somit stets vor Angreifern geschützt.Anzeige: Casting.mobi - Castings weltweit